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Einstreu für die Trenntoilette
Einstreu bindet Feuchtigkeit und Geruch im Feststoffbehälter. Am häufigsten nutzen Camper gepresste Kokosfaser, weil sie leicht ist und wenig Platz braucht. Holzspäne und Sägemehl funktionieren genauso und sind oft günstiger.
Aktualisiert am von der Redaktion trenntoilette wohnmobil. So arbeiten wir
Die Sorten im Vergleich
- Kokosfaser: kommt als gepresster Ziegel und quillt mit Wasser auf. Sehr leicht, platzsparend und gut saugend. Der Ziegel muss vor der Reise eingeweicht und getrocknet oder leicht feucht genutzt werden.
- Holzspäne: als Kleintierstreu im Supermarkt erhältlich. Riecht nach Holz, bindet gut, braucht aber mehr Stauraum.
- Sägemehl: sehr saugstark und günstig, staubt aber beim Einstreuen.
- Holzpellets: zerfallen erst mit Feuchtigkeit. Gut als Bodenschicht im frischen Beutel.
Vermeide Katzenstreu aus Ton oder Silikat. Sie ist schwer, bindet Geruch schlechter und macht den Beutel unnötig voll.
Wie viel du brauchst
Pro Toilettengang reicht eine Handvoll, so viel, dass die Feststoffe bedeckt sind. Viele Trenntoiletten haben dafür eine Kurbel oder einen Rührer, der Einstreu und Feststoffe vermischt.
Beispiel: Ihr seid zu zweit vom 2. bis 16. August 2027 unterwegs. Bei einem Toilettengang mit Feststoffen pro Person und Tag sind das 28 Gänge. Mit einer Handvoll von etwa 0,2 Litern pro Gang braucht ihr rund 6 Liter Einstreu. Ein gepresster Kokosziegel ergibt aufgequollen meist 8 bis 10 Liter und reicht damit für die ganze Reise.
So legst du einen frischen Beutel an
- Beutel in den Behälter legen und den Rand über die Kante schlagen.
- Eine Handvoll Einstreu oder Pellets auf den Boden geben.
- Nach jedem Gang mit Feststoffen eine Handvoll darüber streuen.
- Einstreu trocken lagern, etwa im alten Kassettenschacht.
Quellen, abgerufen am 5. November 2026: Ratgeber von PiNCAMP by ADAC und AlpacaCamping zur Trenntoilette. Mengen sind Erfahrungswerte, die je nach Einstreu schwanken.