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Separett Privy 500 und 501

Die Separett Privy ist kein komplettes Gerät wie die Villa, sondern ein Urin-Trenneinsatz für eine vorhandene Sitzbank. Separett schreibt, die Privy mache aus einem bestehenden Toilettenhäuschen oder einer Gartentoilette eine urintrennende Toilette. Die Privy 500 gehört laut Handbuch zum Isoliersitz, die Privy 501 zum Kunststoffsitz mit Deckel. Den Urin führst du per Schlauch ab, die Feststoffe fallen in einen Behälter darunter.

Aktualisiert am . Redaktionell verantwortlich: Thomas Brinkhaus, Brinkhaus GbR. Änderung: Gemeinsames Trust-Element ergänzt. So arbeiten wir

500 oder 501: der Unterschied

Separett führt zwei Einbauanleitungen: „Privy with Insulating Seat“ für die 500 und „Privy with Plastic Seat“ für die 501. Dazu passen die beiden Sets im Herstellershop:

Einen Satz, der beide Nummern direkt gegenüberstellt, schreibt Separett nicht. Die Zuordnung folgt aus den Titeln der Anleitungen und den Settexten. Die Beschreibungen der einzelnen Einsätze im Shop sind nicht ganz einheitlich, eine graue 500 trägt dort denselben Text wie die 501. Prüfe vor der Bestellung, welcher Sitz auf deiner Bank liegen soll. Die Urinschalenverlängerung ist laut Separett bei den Einsätzen nicht enthalten.

Einbau: Schablone, Eimer, Schlauch

Die Lochschablone ist laut Separett direkt auf die Verpackung gedruckt. Auf der Handbuchseite gibt es sie zusätzlich als Datei, sie muss auf A3 gedruckt werden. Die Maßzeichnung nennt unter anderem 450 Millimeter und mindestens 60 Millimeter. Welche Kante welches Maß meint, zeigt nur die Zeichnung. Gefälle und Einbauhöhe stehen nicht als Text im Handbuch.

Wohin der Urin laufen darf, entscheidet nicht der Hersteller, sondern die Gemeinde. Gefälle und Leitung erklärt Urinschlauch, die Rechtsfragen Komposttoilette Genehmigung.

Auch im Van oder Tiny House?

Separett schreibt, viele Kunden hätten die Privy schon in Vans, Busse oder Tiny Houses eingebaut. Gebaut ist sie aber für die Bank im Häuschen. Für ein fertiges Gerät im Fahrzeug passen eher Separett Tiny oder ein Aufsatz mit Trägerplatte, siehe Trenntoiletten-Aufsatz.

Beispiel: Du willst am 21. November 2026 das alte Plumpsklo im Garten umrüsten. Du misst den Eimer darunter: oben 34 Zentimeter. Das reicht für die Privy nicht, Separett verlangt 36 Zentimeter. Die Messung kostet 0,00 Euro und erspart dir eine Rücksendung. Einen Euro-Preis für die Privy nennen wir nicht, weil der Herstellershop beim Abruf keine Euro-Preise zeigte.

So baust du die Privy ein

  1. Entscheiden, ob du den Isoliersitz (500) oder den Sitz mit Deckel (501) willst.
  2. Die Schablone von der Verpackung oder als A3-Ausdruck auf die Sitzbank legen und anzeichnen.
  3. Das Loch aussägen und den Einsatz probeweise einsetzen.
  4. Einen Eimer mit 36 Zentimetern oberem Durchmesser oder einen anderen Behälter darunter stellen.
  5. Den Urinschlauch mit dem Verbinder anschließen und mit Gefälle zum erlaubten Ziel führen.
  6. Einstreu bereitlegen, siehe Einstreu.

Häufige Fragen

Ist die Privy ein Bausatz?
Separett verkauft die Einsätze einzeln und als Set mit Sitz. Gehäuse, Bank und Behälter bringst du selbst mit.
Was ist der Unterschied zur Separett Villa?
Die Villa ist eine fertige Toilette mit Gehäuse, Behälter und Lüfter, siehe Separett Villa. Die Privy ist nur der Trenneinsatz für eine vorhandene Bank.
Brauche ich einen Lüfter?
Für die Privy nennt Separett keinen. Separett schreibt aber, die Trennung verringere Gerüche deutlich.

Quellen, abgerufen am 7. November 2026: Separett User Manuals (Anleitungen Privy mit Isoliersitz und mit Kunststoffsitz, A3-Lochschablone); Separett, Maßzeichnung Privy 501 (PDF); Produkttexte im Separett-Shop (Sets, Einsätze, Eimerdurchmesser, Urinschlauch, Verbinder); Separett, Guide to choosing the right urine-diverting toilet (Vans, Busse, Tiny Houses).